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FVCML0208 10

Peiltechnik der NVA-Funkaufklärung im Laufe der Zeit:

 

Funkpeilgerät PKW-45

(sowj. Produktion)

Das Gerät basiert auf dem sowjetischen Empfänger KWM.

Dieser wurde durch einen Goniometeraufsatz zum Peilempfänger erweitert. Die Verpackungskiste des Empfängers diente als Arbeitstisch. Der Betrieb erfolgte aus einem Zelt.

Frequenzbereich: 1,5 ...16,8 MHz

Antennenanlage des PKW-45

Um das Zelt herum wurden vier Vertikal-Dipole aufgebaut, welche als H-Adcock-Antenne geschaltet waren. Die Vertikalantenne in der Mitte diente als Empfangsantenne für den Empfänger.

Peilempfänger R-301

(sowj. Produktion)

Dieser Peilgerätesatz war auf einem SIL-157 Koffer eingebaut und wurde stationär und mobil aus dem Kfz. betrieben.

Antennenanlage des R-301

Die Antennenanlage war auf acht Vertikaldipole erweitert. Dadurch wurde eine wesentlich genauere Peilung möglich.

Peilempfänger R-359

(sowj. Produktion)

Dieser Peilgerätesatz wurde sowohl stationär als auch mobil betrieben.

Frequenzbereich: 1,5 ... 25 MHz

Peiltiefe: > 300 Km

H-Adcock-Antenne des R-359

Frequenzbereich: 1,5 ... 25 MHz

Rahmen-Antennensystem des R-359

Frequenzbereich: 1,5 ... 8 MHz

Peilempfänger REV-259

(ungar. Produktion)

Teilautomatisiertes stationäres Funkpeilsystem

Arbeit in zwei Funkpeilnetzen möglich

Frequenzbereich: 1,5 ... 30 MHz

Datenübertragung bis 9.600 Bd

Antennensystem ARA-259 (IR 225/11)

Zusammenschaltung H-Adcock                         Erdnetz

Einzelmast H-Adcock                           Aufbauschema Rahmenantennen

Antennensystem ARA-259 (IR 225/11)

Prinzipdarstellungen des Antennensystems ARA-259

(zum Vergrößern: Bild mit rechter Maustaste anklicken - dann Grafik anzeigen)

Quellennachweis:

Fotoarchiv und Dokumentationen des FuAR-2